Yelitza Laya Boleros y más :: Bruchsaler Kultursommer 2021

29. Juli 2021 - 19:00
Bruchsal

Yelitza Laya Boleros y más – Konzert, Poesie und Gäste
Palabras de Amor – machtWorte der Liebe

Boleros y más − Die venezolanische Sängerin Yelitza Laya entführt die Zuhörer in die Welt der Musik Mittel- & Südamerikas. Vielfältigkeit ist dabei Konzept: von romantischen Boleros über Folklore aus Venezuela bis hin zu traditionellen Rhythmen und Musik der Karibik. Ein Streifzug durch über 100 Jahre Musik. Alles für die Band arrangiert und erarbeitet. Dabei ist Yelitza nicht nur Interpretin von Kompositionen, die Band verfügt auch über ein eigenes Repertoire.

Yelitza Laya lebt seit vielen Jahren in Deutschland und war immer stark mit ihren musikalischen Wurzeln verbunden. Sie arbeitete in ihrer Heimat und auch in Deutschland als Sängerin und Tänzerin in den Bereichen Folklore und lateinamerikanische Musik. Mit voller Leidenschaft und ihrer sanften unverkennbaren Stimme begeistert sie ihr Publikum.

Begleitet wird sie dabei von 

Kurt Eisfeld am Klavier. Er studierte an der Stuttgarter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und spielte in seiner Laufbahn im In- & Ausland auf vielen Festivals. Er arbeitete mit Bands aus Puerto Rico und Kuba, war lange Jahre Mitglied des Friedemann-Ensembles, spielte mit Jaqueline Castellanos und beim Musical Cats in Stuttgart. Heute arbeitet er neben seiner Leidenschaft als Pianist auch als Musikproduzent.

Carina Gutierrez am Bass studierte Musik am Konservatorium Alejandro Gracia Caturla und am Konservatorium Amadeo Roldán in Havanna, Kuba und schloss ihr Studium in Cello und Klavier ab. Während ihrer musikalischen Karriere hat sie als Bassistin den Künstler Ray Barreto Jr. und den Salsa Sänger Roberto Blades begleitet. Sie arbeitete auch in den kubanischen Bands Piel Morena, Lady Salsa, Caribe Girls und in ihrer eigenen Frauenband Carina y sus Chicas, mit denen sie internationale Tourneen in Ländern wie Italien, Frankreich, Österreich, Belgien, Russland, Bahamas, Nicaragua, Brasilien, Japan und auf mehreren karibischen Inseln absolvierte.

Special Guest:

Angela Frontera

Angela ist in der Szene als Künstlerin aus São Paulo bekannt, denn dort ist sie aufgewachsen, dort trat die Musik in ihr Leben ein. Aber in Wahrheit war es Belo Horizonte, wo sie 1965 auf die Welt kam.

Als Tochter eines Pianisten und einer Sängerin war es nur natürlich, daß ihr erstes Spielzeug die Musik gewesen ist, die im ganzen Hause ertönte.

Angela ist ein typisches Beispiel für die kulturelle Mischung, die Brasilien auszeichnet. Tochter eines italienischen Immigranten und einer Mineira indianischer und afrikanischer Herkunft, wuchs sie in der drittgrößten Stadt der Welt auf. Und ihre Musik spiegelt das wider: ein Nebeneinander von Folklore und Shopping-Centern.

Noch als Jugendliche begann Angela eine Profikarriere und bald spielte sie auf hohem Niveau mit Leuten wie Cauby Peixoto in den großen Clubs von São Paulo.

Es war 1993, als der Freund Alan Gordin, Manager des renommierten Show-Club „Stardust“ zu ihr etwas sagte, was jeder noch vorhandenen Ängstlichkeit ein Ende machte: „Wenn Du es hier geschafft hast, schaffst du es überall“. So zog Angela nach Deutschland und seitdem wurde sie zu einer unersetzbaren Figur in der brasilianischen Musikszene, der Latin und Soul–Szene.

Sie arbeitete zusammen mit Nina Hagen, Grace Jones, Airto Moreira, Hector Costita, Rosanna & Zélia, Edo Zanki, Six was Nine, Lou Bega und Ivan Santos. Bei mehreren Gelegenheiten spielte sie als Gast in der „Harald Schmidt Show Band“.

Aber ihre wohl wichtigste Zusammenarbeit ist die Partnerschaft mit dem brasilianischen Duo „Rosanna & Zélia“. Seit dem Erscheinen deren erster CD „Passagem“ (Peregrina – 1997) und der danach folgenden Tournee nimmt Angela den Posten der Perkussionistin und Schlagzeugerin ein, verleiht den Aufnahmen ihr Talent als Studiomusikerin und bereichert die Bühnen–Performance mit ihrem Charisma und ihrer Energie. Den reichhaltigen und melodiösen Harmonien des Duos fügt Angela eine große Ladung Elektrizität hinzu und sehr sensibel ausgesuchte Sounds. Das Resultat ist Musik von „sanfter Kraft“. Nicht nur Europa, auch Kanada, Singapur und Brasilien durften diese schönen Auftritte erleben.

Angela ist eine großartige Musikerin und Entertrainerin, die liebt, was sie tut und die dadurch dem Publikum vermitteln kann, was sie fühlt. Ansteckende Rhythmen und die unwiderstehliche Einladung zum Tanz. Und wer glaubt, dass Musik aus Indien nicht mit Samba gemischt werden kann und dass Jazz nicht tanzbar ist, sollte nun neugierig werden…


EINTRITT FREI – um eine freiwillige Spende wird gebeten.

Link zur Anmeldeplattform

Hinweis: Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Bürgerzentrum statt.